Horst hat geschrieben:
Aus der Mutter-Vater-Kind-Triade kommen wir nicht raus, auch wenn dies noch so gewünscht wird.
Es gibt bereits die ersten Kinder, die genetisch 2 Mütter haben, eine zu 99% und eine zu 1 % ..waren, glaube ich die Zahlen...und zwar dann, wenn bei in vitro der Eikern in andere Eizelle transferiert wird. (Weil die Mitochondrien auch bei der Vererbung mitspielen.)
In dem Moment, wo das Gendesign zur Realität wird, wie jetzt schon bei Bakterien, gibt es überhaupt keine "biologische Verwandtschaft" im eigentlichen Sinne mehr.
Durch die zunehmende "Fremdbetreuung" (Krippe, Kindergarten, Ganztagsschule) wird desweiteren das "soziale" Familienleben zur Marginalie.
Es ist doch nicht mehr soweit bis dahin.
Horst hat geschrieben:
Deutschen Ärzten/ Psychiatern muß ich immer wieder vorwerfen, daß sie keine öffentliche Stellung zur Ursache der Kindernot beziehen! Obwohl es jeder weiß!
Sie werden dann gemobbt...es geht doch auch um ihr Einkommen....
Horst hat geschrieben:
Stueck hat geschrieben:
Bei diesen Artikeln kommt mir immer der Gedanke, dass eine ganze Reihe Väter ohne Kontakt zu ihren Kindern vielleicht besser dran sind, wenn sich die Kinder nie wieder melden. Der Frust, das eigene Kind als rettungslos sozialgestörten und kranken Erwachsenen zu sehen, nichts mehr dagegen tun zu können macht möglicherweise alles nur noch schlimmer.
Das blieb mir im Halse stecken! Und da wird sich auch kaum Einer trauen, dies zu kommentieren.
Ich tue dies.
Ich hatte den "Kampf" um die Kinder nach erfolglosen Versuchen und am Nullpunkt an eigener Gesundheit und Vermögen aufgegeben. Und - auch auf die Tips hier - darauf gehofft, daß ich mit dem Kind nach Volljährigkeit wieder in Kontakt treten könne.
Dies habe ich nun getan. Geburtstag Kind 21.01.2005. Sehr einfühlsam, wie ich meine.
Meine ersten beiden Briefe (Einschreiben mit Rückschein) kamen zurück.
Die PAS-These scheint also zuzutreffen: ein manipuliertes Kind/ junger Erwachsener, der garnicht anders KANN. Wenn die Briefe nicht - gesetzeswidrig - dem Empfänger vorenthalten wurden.
Ich weiss Horst, wie verdammt weh das tut...dennoch und darum zwei hoffentlich nicht allzu klugscheisserisch anmutende Bemerkungen:
1) Warum in allerherrgottsnamen hast du einen Brief an deine Kinder mit Einschreiben geschickt? Wie sollen sie denn "Einfühlsames"(?) vermuten, wenn schon die Zustellungsart die gegenteilige Botschaft beinhaltet?
2) Ich glaube nicht, dass in dieser Situation Briefe "einfühlsam" sein sollten.
Horst hat geschrieben:
Trotzdem bleibe ich bei meiner These, daß "Loslassen" in gewissen Situationen die einzige vernünftige Möglichkeit ist.
Von aussen betrachtet...und im Nachhinein, wenn man "losgelassen" hat.
Mit Absicht "kann" das indessen niemand, vor allem nicht in der Stimmung "vernünftigen" Überlegens. Dies ist ein Widerspruch in sich selbst.
Auch du "konntest" natürlich nicht loslassen..sondern nur eine gewisse Zeit "Pause" machen.
Horst hat geschrieben:
Weil nur so "Überlebende" bleiben. Wenn die dann nicht mehr wollen oder können, ist dies verständlich. Unter LEBENDEN haben Intelligente und Suchende allerdings immer eine Chance... Wenn nicht, dann nicht.
Der Verlust des Kindes ist besser als der eigene Tod. Wenn ein solches Kind sich wohlfühlt - wie ja oft behauptet - weil "in Ruhe gelassen", dann sei's zu Lasten der Befürworter dessen.
Ich werde dran bleiben und berichten, wenn's jemanden interessiert.
Natürlich interessiert es.
Die heutige Welt ist "seelenarm"...die innere Welt ist leer...
Und dies hängt engstens zusammen mit "wissenschaftlichem Denken" ("PAS"), "rechtlichem Denken" in der Art von Paragraphenphysik und dem unheilvollen falschen Glauben "Leiden" sei schlecht: "Opfer" sein, "Überlebender"...
Tatsächlich ist aber Leiden der Beweis von Leben und Liebe...und diejenigen, die nicht leiden, sind die Toten.
Gruß
Andreas
P.S.
Darum beinhaltet "Psychiatrie" einen Widerspruch in sich selbst, sie macht vielleicht "funktionsfähig", doch ist dies gerade das Gegenteil von "Heilung". Einige Psychiater sind selbst zu diesem Schluss gekommen, z.B. Jaspers.
Auch das, was ich hier ab und zu vertrete, nämlich die Situation manipulativ in "Ordnung" zu bringen, unterliegt diesem Widerspruch.
"Loslassen" braucht vielleicht den Mut, ein Denken aufzugeben, von dem man selbst glaubt, dass es falsch ist...auch, wenn es die ganze Welt für richtig ausgibt. Rechtfertigen muss man sich da vor keinem Menschen.