Meines Erachtens, sind die fragwürdigen Opfer, tatsächlich Opfer.
Allerdings geht dies in der Betrachtung hier, wie auch in dem Bericht völlig unter.
Denn der Fall wirft einige Fragen auf, die seltsamer Weise, niemand, weder hier, noch in der Betrachtung durch die Presse überhaupt nur im Ansatz stellt:
Morgana hat geschrieben:
Das Mädchen hatte die Geschichte erfunden und ihrer Mutter erzählt, von der sie wegen deutlich sichtbarer „Knutschflecken“ zur Rede gestellt worden war.
- sind diverse knutsch-technische Auffälligkeiten bei 17- jährigen nicht normal?
Die Aussage, daß die Tochter
zur Rede gestellt worden war". Läßt irgendwie doch unweigerlich den Eindruck zu, daß es sich in diesem speziellen Fall, bereits bei "deutlich sichtbaren "Knutschflecken", die sich am Körper einer 17- jährigen befinden, bereits um ein Verbrechen handelt! - und nicht um etwas, das in dem Alter einfach NORMAL ist.
Morgana hat geschrieben:
Den eingangs geschilderten Fall konnte die Polizei schnell aufklären. Es gab auf der besagten Geburtstagsfeier genügend Gäste, die glaubhaft bezeugten, dass die 17-Jährige und der 24-Jährige ein Paar sind und durchaus freiwillig miteinander intim waren.
Was ist denn an dieser Tatsache so schlimm, daß man das als 17- jährige den Eltern nicht mitteilen kann? Welche Reaktion, auf die Auskunft, hatte denn die 17- jährige befürchtet?
Morgana hat geschrieben:
Die Polizei hat jetzt – so ist es die Vorschrift – ein Ermittlungsverfahren gegen die 17-Jährige wegen Vortäuschens einer Straftat eingeleitet. Das Strafgesetzbuch sieht dafür in Paragraf 145 d Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren vor. So wird aus dem „Opfer“ mit großer Wahrscheinlichkeit eine Täterin.
Morgana
Von meiner Seite aus, wünsche ich einer 17- jährigen, die statt den Eltern ehrlicher Weise mitzuteilen, daß sie, wie es in diesem Alter normal ist, einen Freund hat, diesen eher einer Straftat bezichtigt, was in der Relation von aussen überhaupt nicht mehr nachzuvollziehen ist, einfach nur eines:
ANDERE ELTERN!
d_t